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Linktipp: Upgrade and Mastering vSphere6 (Video engl)

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Nick Marshall, der Autor von Mastering VMware vSphere 5.5/6, hat  ein (englisches) Video veröffentlicht, das ich euch empfehlen möchte: Upgrade and Mastering vSpere 6. Besonders interessant finde ich den Teil, in dem er seine autolab-Umgebung ‘mal eben’ von vSphere 5.5 auf vSphere 6 upgraded.

 

 

 

 

Upgrade / Mastering vSphere 6

Das Video wurde im Februar 2015 auf der VMUG Virtual Conference aufgenommen.

Das Video

What’s New – vSphere 6 Overview

Zunächst gibt Nick einen Überblick zu den neuen Funktionen von VMware vSphere6.

  • New Platform Maximums
  • vCenter Architecture
    • SSO -> PSC 6.0
      • SSO (seit vSpehre 5.1) wird durch PSC (Platform Services Control) ersetzt
      • Dies soll das Zusammenspiel von mehreren (verteilten) vCenter-Instanzen verbessern
    • Cross vSwitch / Virtual Distributed Switch
    • Cross vCenter (gleiche SSO / PSC Domain)
      • VMs können nun zwischen unterschiedlichen VCentern verschoben werden (vMotion across vCenters)
      • die IP-Adressen werden nicht geändert (Änderungen nur auf Layer-2: Portgruppe, distributed Switch)
    • vCenter DBs
      • Windows:
        • Embedded Postgres (neu in vSphere 6)
        • External Oracle, External SQL (gab’s auch in vSphere 5)
      • Linux: Embedded Postgres, External Oracle
  • Storage Enhancements
    • Virtual Volumes (VVOLs)
    • Virtual SAN (VSAN) 2.0
      • 64 Host VSAN Cluster
      • All Flash VSAN (100% flash based)
      • Neues “Virsto” Dateisystem
  • Network Enhancements

Demo

Autolab

Das autolab (ab 12:52) (www.labguides.com) hat mir sehr bei meiner Prüfungsvorbereitung zum VCP geholfen.

Ein Autolab ist ein “nested Environment” (Hypervosor läuft in einer VM). Damit baut man sich auf einem Rechner/Laptop eine komplette VMware-Umgebung mit VMware Player / Workstation oder besser einem ESXi (kostenlos verfügbar) zusammen.

Mein VMware autolab

Mein VMware autolab

 

 

Dazu werden mehrere VMs (virtuelle Maschinen) erstellt

  • 2 oder mehr Hosts (CPU muss Virtualisierung unterstützen!)
  • ein Windows Domainen-Controller (AD, MSQL-DB für vCenter, VUM,…)
  • eine vCenter VM
  • eine Router VM (verbindet das getrennte Labor-Netz mit der Außenwelt)
  • eine freeNAS VM für den gemeinsamen Storage n(NAS, iSCSi). Hier liegen auch die build-Scripte für das autolab.
  • beliebige weitere Komponenten (vCloud,…) wenn man die (Test-)Lizenzen hat

 

 

 

 

Die ganze Umgebung läuft in einem eigenen – abgetrennten – Netzwerk. Grenzen sind eigentlich nur durch RAM und CPU-Leistung vorhanden. Ich habe eine Umgebung auf einem eigenen ESXi mit 32 GB RAM. Damit kann man (fast) alles machen, was das Herz begehrt.

Der Clou am Autolab: Nach 60 Tagen laufen die Testlizenzen von VMware ab. Die Scripte des autolabs automatisieren das Neu-Aufbauen der Umgebung weitestgehend. Prima geeignet zum Testen in einer abgeschotteten Umgebung. Wenn man sich mal etwas zerschossen hat, baut man die Umgebung einfach neu auf.

Das autolab ist leider bislang nur für vSphere 5.5 verfügbar (“6.0 coming soon”). Für vSphere 6 braucht man mindestens 16GB RAM für die autolab Umgebung.

Upgrade SDDC 5.x -> 6.0

Ab 14:03 zeigt Nick live wie seine autolab-Umgebung von vSphere 5 auf vSphere 6 aktualisiert wird.

    • Upgrading and Mastering vSphere 6 Video von Nick Marshall auf YouTube
    • Neuerungen in VMware vSphere 6.0 (pdf.) Whitepaper von VMware
    • The Ultimate Guide to Upgrade your white box to ESXi 6.0 (engl.) VMware Front Experience
      • eine ‘white box’ ist ein ESXi-Rechner (freie Lizenz), die auf einer Hardware läuft, die nicht offiziell von VMware unterstützt wird. ESX ist für ‘richtige’ Server-Hardware gemacht.
      • auf einer ‘white box’ muss man bei der Installation/Upgrade etwas aufpassen, da VMware gerne mal den einen oder anderen Treiber (z.B. für Onboard-Netzkarten) entfernt (driver blacklisting). So war es z.B. empfehlenswert erst ESXi5.0 zu installieren und dann auf ESXi5.5 upzudaten, weil sonst Treiber fehlten.
      • ‘White boxes’ sind nicht für die Produktion geeignet (aber sehr gut für eine Heim-Installation, wenn man einen dedizierten Rechner hat). Die (64bit!)-CPU muss Virtualisierung unterstützen, vor allem, wenn man ein autolab (Nested VM=Hypervisor in VM) aufbauen will!
    • Virtual Volumes (VVOLs)  VMware-Produktseite
    • www.labguides.com (engl.) Autolab für VMware-Umgebungen (seit einiger Zeit haben die leider einen Werbepartner, der eine e-mail-Adresse will). Trotzdem empfehlenswert.
    • Create your VMware test lab using AutoLab TechRepublic: (engl.)  Warum braucht man ein autolab?

Fazit

spannend!

 

 

 

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